Sonntag, 13. September 2015

PlayPointless Podcast - Ep.40 Tony Hasst Alles! (Animationsfilme & Baymax, DBZ, SMT IV, Playstation TV uvm.)

In Episode 40 wird viel diskutiert - außerdem gesungen, gezeichnet, gerappt und erzogen. Wir reden unter anderem über Baymax - Riesiges Robowabohu, Shin Megami Tensei VI, das Playstation TV, Schinkenbier, unsere Jobs als Erzieher uvm.
Macht euch bereit für eine Episode voller Hass und Kontroversen. Naja, so schlimm ist es dann doch nicht. Tony ist mit dem falschen Fuß aufgestanden und macht alles schlecht, von Animationsfilmen bishin zu Anime. Mit dabei sind Baymax - Riesiges Robowabohu und Dragon Ball Z: Battle of Gods.
Außerdem diskutieren wir fragwürdige Verkaufsmodelle von Sony und das Playstation TV, die Drachen Lord Kontroverse und beweisen uns als erstklassige Erzieher. 
Ach ja und wir zeichnen nebenbei! Welche Kunstwerke wir während der Aufnahme geschaffen haben, könnt ihr weiter unten im Video begutachten.




 zum Podcast (Rechtsklick → Speichern unter...)


Im folgenden Video könnt ihr sehen, was wir während der Aufnahme gezeichnet haben.



Zu guter Letzt sei noch gesagt: Soooo schlecht ist Baymax eigentlich gar nicht. Ok genug positive Energie! Falls ihr mit uns diskutieren oder Marcel als Grafiker engagieren wollt, folgt uns doch bei Twitter!

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Kommentare:

  1. Das Musicalspiel auf Steam müsste vermutlich Dominique Pamplemousse sein ( http://store.steampowered.com/app/270310 ). Das JRPG hat Gregor in irgendeinen Plauschangriff erwähnt, finde ich jetzt aber nicht.

    Den Jungen, der laut denkt beim Schach, stelle ich mir wie so einen Charakter aus Yu-Gi-Oh vor. Oh nein, er hat Fallenkarte aktiviert!. Es gibt auch Mangas übers Go spielen, warum nicht auch Schach.

    Tony ist etwas wählerisch wenn es um Trickfilme und Animes geht. Es darf nicht zu dumm sein, es darf aber auch nicht ernst oder zu traurig sein. Obwohl ich seine Punkte nachvollziehen kann. Warum sich mit schlechten Plots zufrieden geben, wenn es auch besser geht und aktuell auch in anderen Filmen vertreten ist? Und mehr Diversität kann auch nicht schaden.
    Bei Toy Story 3 war ich skeptisch weil der so übertrieben gehyped wurde, der Film wird aber seinen Hype gerecht.
    Wer einen bodenständigen Zeichentrickfilm sehen möchte, kann sich Persopolis ansehen. Ist die Autobiographie einer Iranerin die während der Islamischen Revolution aufgewachsen ist.
    Gurren Lagann ist überhaupt nicht bodenständig, das sagt Tony nur weil die ersten beiden Folgen in einer unterirdischen Kolonie stattfinden. Auf jeden Fall fand ich den Twist am Ende super, auch wenn die Serie am Anfang des letzten Drittels einen Hänger hat.
    Puella Magi Madoka Magica ist ein gutes Beispiel für ein Anime der mit Klischees bricht, wird nicht umsonst als Dekonstruktion des Magical Girl Themas bezeichnet. Aktuell läuft im japanischen Fernsehen ein Anime namens School-Live! der soll auch sehr subversiv sein. Attack on Titan hat sowieso jeder gesehen (außer Tony).
    Usagi Drop kann ich auch empfehlen, da geht es um einen alleinerziehenden Vater.

    Das mit den Fernseher, dass manche Filme komisch aussehen, kenne ich auch. Als meine Eltern sich einen neuen Fernseher gekauft haben, habe ich das auch wahrgenommen, mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Vor ein paar Monaten als YouTube 60 FPS Videos zugelassen hat, wollte ich mal ein Artikel darüber schreiben warum bestimmte Leute sagen, dass sie kein Unterschied zwischen 30 und 60 Frames erkennen. Da war das Phänomen auch ein Teil des Artikels. Leider hatte ich Probleme damit wissenschaftliche Artikel für meine Behauptungen zu finden, weswegen der Artikel nie veröffentlicht wurde. Einen Namen für das Phänomen habe ich nicht gefunden. Auf den meisten Webseiten wird es als Spezialfall/Erweiterung/Analogie zum Uncanny Valley beschrieben.
    Meine Vermutung warum Tony das Phänomen bei Fernsehfilmen wahrnimmst und bei DVD/Blu-Ray nicht, ist dass es allgemein an der schlechteren Videoqualität bzw. Kompressionseffekten liegen könnte. Jedes moderne Videokompressionsverfahren benutzt interframe Bildkompression, d.h. jedes Bild wird nicht nur für sich komprimiert, sondern es wird auch der Unterschied zwischen aufeinander folgenden Bildern komprimiert. Dabei ist das Keyframe-Interval zu beachten. Wenn jedes fünfte Bild ein Keyframe ist, heißt das nur jedes fünfte Bild als richtiges Bild gespeichert ist und die anderen Bilder nur interpoliert und anschließend korrigiert werden. Die Interpolation ist nicht pixelgenau sondern wird blockweise (meistens 8 mal 8 Pixel) berechnet. Je weniger Keyframes die Kompression benutzt, desto schlechter/ungenauer die Animation. Ich vermute HD-Fernsehen wird stärker komprimiert als Blu-Rays.
    Zusätzlich kommt noch hinzu, dass das Fernsehbild vermutlich in 50 oder 60 Hz gesendet wird. Wenn der Fernseher aber 100 Hz wiedergibt, müssen weitere Zwischenbilder interpoliert werden, was zu weiteren Ungenauigkeiten führt. Meine Vermutung ist, dass sich diese beiden Effekte aufschaukeln und die Stellen im Bild wo viel Bewegung ist besonders unscharf sind und unser Gehirn dies als Bewegungsunschärfe interpretiert. Das würde erklären warum die Filme schneller abzulaufen scheinen.

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    1. Naja ich weiß nicht ob ich mein Verhältnis zu Animationsfilmen als wählerisch bezeichnen würde, ich mag diese Art von Film einfach generell nicht. Was ich aber nicht verstehe ist, warum ich z.B. sehr viele Disney Zeichentrickfilme mag, aber eben die meisten Animationsfilme nicht. Es liegt (nicht größtenteils) an der Optik. Im Gegensatz zu Marcel mag ich zwar den Look der menschlichen Charaktere überhaupt nicht, aber das ist es nicht, was mich an diesen Filmen so langweilt. Es ist irgendetwas anderes und ich kann es nicht so richtig herausfiltern. Kam mit dem Wandel von Trickfilm zu Animation vielleicht auch eine Abflachung der Plots und Ideen? Die meisten würden wahrscheinlich dagegen sprechen. Selbst Animationsfilme die ich als Kind mochte, wie Ice Age, würde ich jetzt vermutlich nicht mehr lustig finden, weil mich die Art von Humor einfach extrem nervt.

      Ich glaube auch dass es bei Fernsehproduktionen an der schlechten Qualität liegt, allerdings hatten wir in dem Beispiel ja The Strain geguckt, eine brandneue Serie. Müssten man nicht erwarten, dass diese eine viel bessere Qualität und Kompressionsrate (richtiger Begriff?) hat?

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    3. Ach ja bei Anime bin ich tatsächlich wählerisch, aber ich glaube bei diesem großen Pool an Anime muss man das auch. Ich kann Anime wie Dragon Ball und One Piece ja trotz der angesprochenen Schwächen gut gucken, was mich stört sind eher die Füller und extrem lang gezogenen Plots. Naja und irgendwann dann auch die Tatsache, dass die Geschichten einfach überhaupt nicht überdacht sind. Deswegen ist es wahrscheinlich gut, dass bei Manga/Anime wie Death Note, Schreiber und Zeichner getrennt sind.

      Bei dem Schach-Beispiel musste ich übrigens auch direkt an Yu Gi Oh oder Hikaru no Go denken ^^ Ich gehe mal davon aus, dass der Junge wirklich zu viele Anime gesehen hatte.

      Ach und ich meinte übrigens nicht Dominique Pamplemouse. Wobei mich das auch interessieren würde. Ich glaube das was ich meinte war irgendein Spiel bei Early Access oder Greenlight. Das RPG ist übrigens Rhapsody - A Musical Adventure

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    4. Die Kompressionsrate wird vor allem durch die Übertragung des Fernsehsignals bestimmt. Jeder Film oder jede Serie auf den Sender sollte mit der gleichen Bandbreite übertragen werden. Aber du hast Recht, es ist sehr wahrscheinlich, dass eine neuere Serie bessere Bildqualität hat auch wenn sich die Kompressionsrate nicht gändert hat.
      Um meine Theorie zu bestätigen müsste man sich die Serie einmal in der TV-Fassung ansehen und einmal in der Blu-Ray-Fassung.
      Meine Theorie erklärt auch nicht warum manche Leute Objekte im Hintergrund vom Hobbit als unrealistisch empfanden. Und es erklärt auch nicht warum es sowohl beim Fernsehen als auch im Kino auftritt. Zumindest nicht wenn es Leute gibt bei denen beides mal das Phänomen auftritt. Außer es hat sich um 2 getrennte Phänomene die aber in den meisten Fällen gleichzeitig auftreten. So oder so habe ich wahrscheinlich einfach Unrecht.

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  2. Shitstorm ist mMn auch die richtige Antwort auf den Drachenlord-Vorfall. In den USA kann man ja gegen sowas wie seelische Grausamkeit klagen, weiß nicht was das im deutschen Recht entspricht, vielleicht Beleidigung oder Körperverletzung oder etwas in der Richtung. Aber Drachenlord muss selber entscheiden ob er Anzeige erhebt oder nicht. In der DDR wurden Leute denunziert, das war die Auffassung von Rechtschaffenheit der damaligen Regierung. Das hat alles nur noch schlimmer gemacht. Die Aufgabe unseres Rechtsystems und des Strafvollzugs sind nicht Rache sondern Resozialisierung. Evtl. sollte sich der Arbeitgeber der jungen Frau überlegen ob man einer Person trauen kann, die so viel Zeit investiert nur um Vertrauen und Gefühle zu brechen (besonders wenn die Frau direkt mit Kunden zu tun hat).

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    1. Ich bin mit unserem gesamten Drachen Lord Gespräch im Podcast etwas unzufrieden. Marcel wusste zu Beginn der Episode noch gar nichts darüber (weil wir es ihm nicht gesagt haben bzw. seine Live-Reaktion wollten) und ich habe das Video 5 Minuten vorher geguckt. Erst eine Weile später habe ich ein bisschen recherchiert und festgestellt, dass Drachen Lord tatsächlich auch eine sehr auffällige Person ist und nicht unbedingt unschuldig. So scheint es zumindest. Viele sagen, dass er sich gerne kontrovers zu Sachen äußert und nicht unbedingt sympatisch ist, aber das will ich nicht bestätigen oder verneinen. Dafür weiß ich noch nicht genug und so sehr interessiert es mich auch nicht.
      Die Frage ist, spielt das eine Rolle? Naja, ich sage jedenfalls nicht, dass er es verdient hat. Niemand hätte so etwas verdient. Aber einen Heiratsantrag in dieser Situation zu machen ist schon ziemlich ziemlich dumm.

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    2. Das Drachenlord generell eine merkwürdige Gestalt zu sein scheint, macht die Diskussion etwas schwierig. Wenn Drachenlord fake ist, dann wurde ja nicht eine Person sondern eine Rolle angegriffen. Es gibt viele Entertainer die fake sind. Ali G/Borat ist fake, Francis ist fake, Horst Schlämmer ist fake, Moneyboy ist (vermutlich) fake. Leider macht es Drachenlord nicht sympathischer wenn man sich mal Zitate von ihm durchliest, vor allem da sie überhaupt nicht unterhaltsam sind. Jaden Smith macht auch ständig dumme Kommentare, die sind aber schon wieder witzig.
      Die Idee eine Frau heiraten zu wollen die man erst seit 2 Wochen kennt, würde ich auch als wahnsinnig bezeichnen. Noch wahnsinniger wird es wenn man die Person niemals in echt getroffen hat. Andererseits suchen sich Betrüger oft leichte Opfer. Macht es die Sache besser, nur weil es leicht war? Die Leute haben doch im Vorfeld gar nicht wissen können, dass der Antrag so schnell kommt, oder doch?
      Wie kann man verhindern, dass Leute auf Betrüger reinfallen? Aufklärung wäre ein guter Start, deswegen ist es gut, dass die Sache an die Öffentlichkeit gelangen ist.

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    3. Wenn man sich mit dem Thema Drachenlord etwas genauer auseinandersetzt, ist es tatsächlich schwierig, sich zu dem ganzen zu äussern, da er wie von René sehr schön formuliert "eine merkwürdige Gestalt" ist, trotzdem ist die Aktion natürlich asozial.

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